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Internationaler Jugendaustausch mit Russland

Zwölf Jugendliche zwischen 14 bis 19 Jahren sowie zwei Betreuer aus Russland konnten wir vom 23. Juli bis zum 04. August 2007 bei uns Willkommen heißen.
Nach einer zweitägigen Busreise mit Start in Moskau, erreichten unsere Gäste den Busbahnhof in Hannover.
Konstantin Schultz, Betreuer der Jugendlichen, arbeitet in Twer beim MCS, dem russischem Pendant zum deutschem THW. Er unterrichtet außerdem in Wyschni Wolotschok Jugendliche im Fach Katastrophenschutz. So kamen unser Jugendlichen Gäste auch aus den beiden genannten Städten, welche ca. 3 Stunden (Twer) bzw. 6 Stunden (Wyschni Wolotschok) nordwestlich von Moskau liegen. Unsere Gäste folgten einer Einladung zu einem Gegenbesuch nach Deutschland, die wir während unseres Aufenthaltes im Sommer 2006 beim MCS in Twer ausgesprochen hatten.
Nach offizieller Begrüßung durch den Bürgermeister der Stadt Quakenbrück, Hernn Wolfgang Becker, folgte ein Rundgang durch die Altstadt.

 
 

 

Aufbau und Struktur des Katastrophenschutzes in Deutschland im Allgemeinen sowie des Technischen Hilfswerkes im Besonderen, war für unsere Gäste aus dem Twerer Gebiet natürlich von großem Interesse. Um den Aufbau des THW nicht nur in Theorie zu vermitteln, gaben uns die THW Ortsverbände Cloppenburg und Osnabrück, einen Einblick in ihre jeweilige Ausstattung, um so unseren Gästen den modularen Aufbau von Technischer Zug plus Fachgruppe zu verdeutlichen. Zum weiterem Aufbau des Rettungswesens in Deutschland ermöglichte uns die Berufsfeuerwehr von Osnabrück einen ausführlichen Einblick und stellte sich den interessierten Fragen zu Fahrzeugen und Ausstattung unserer Gäste.
Natürlich durften sich die Jugendlichen die Technik des THW nicht nur ansehen. Auch der praktische Umgang mit dem technischem Gerät war Teil des Programms. So wurde gemeinsam mit den Jugendlichen der THW-Jugend Quakenbrück beispielsweise mittels Druckluft und Hebekissen unser 13t schwerer Kipper angehoben, ein Festpunkt eingeschlagen, um mit dem Greifzug ein Drahtseil zu spannen oder mit der Büffelwinde tonnenschwere Trümmerteile angehoben.



 

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Unser Technischer Zug (TZ) hatte für unsere Gäste eine Einsatzübung vorbereitet. In dieser Übung wurde eine verschüttete Person in einer Sandgrube angenommen. Dazu kam unser GKW1, der GKW2 und unser Bergungsräumgerät zum Einsatz. Unter Anleitung der Führungskräfte aus unserem TZ, wurden unsere Austauschgäste voll in die Übung mit eingebunden. So bedienten unsere Gäste den Radlader über die kabelgebundene Fernbedienung, und gemeinsam wurde eine Seilbahn für den Transport von Material und Verletzter zur oberen Abbaukante der Sandgrube gebaut. Um die Übung nicht vorzeitig wegen mangelnder Lichtverhältnisse abbrechen zu müssen, wurde weiterhin eine Scheinwerferstrecke aufgebaut sowie unser Lichtmast in Betrieb genommen.

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Schließlich trafen wir beim THW Ortsverband Nordhorn ein, um dort auf dem Übungsgelände unsere Zelte aufzuschlagen. Nachdem wir dort die Möglichkeiten des Geländes für Ausbildung genutzt hatten, brachte uns eine Stadtführung die Geschichte Nordhorns näher. Das durchaus feuchte und kühle Wetter zwang uns dann zu einer Planänderung. Schnell organisierten wir drei Bahnen in einer Bowlinghalle und nahmen die Gelegenheit wahr, uns in einem Hallenbad zu vergnügen. Nach soviel THW-Technik war dies jedoch eine willkommene Abwechslung. Die anhaltend schlechte Witterung veranlasste uns dann auch, in der zweiten Nacht die Fahrzeughalle des OV Nordhorn zur Schlafstätte umzufunktionieren.
Von Nordhorn aus startete dann unsere MTW-Flotte auch eine kleine Tour durch den Norden Deutschlands. Als erster Programmpunkt stand ein Besuch der Meyer-Werft in Papenburg an. Wirklich beeindruckend solch ein Ozeanriese aus der Nähe im Rohbau sehen zu können.
In diesem Zusammenhang ein großes Dankeschön an den OV Lingen, der uns für die gesamte Zeit den MTW des Zugtrupps zur Verfügung stellte und ohne den wir wirkliche Schwierigkeiten gehabt hätten, alle Teilnehmer transportieren zu können.

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Von Papenburg aus fuhren wir weiter an die Nordseeküste mit einer kurzen Unterbrechung in einem Brauereimuseum.
Für die nächste Übernachtung war der Ortsverband Jever so freundlich, uns in seiner Unterkunft willkommen zu heißen. Ausgeruht gingen wir am Tag darauf die Fahrt nach Hamburg an. Der alte Elbtunnel und ein gang über die Reeperbahn waren hierbei Pflichtprogramm.
Und wiedereinmal nahmen wir die Gastfreundlichkeit eines THW Ortsverbandes in Anspruch. In diesem Fall gewährte uns der OV Hamburg-Mitte Quatier. 

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Am Tag darauf fuhr die MTW-Flotte nach Soltau zum Heidepaark. Trotz unwetterartigen Niederschlags, ließen wir uns nahezu kein einziges noch so waghalsiges Fahrgeschäft entgehen, wie die Bilder des Rodeo auf bockenden Hengsten und der Fahrten den stürzenden Wasserfällen hinab beweisen.
Noch einmal führte uns der Weg zurück nach Nordhorn, bevor wir Abschied von den russischen Jugendlichen und deren Betreuer nehmen mussten und sie den Weg wiederum im Reisebus zurück nach Russland antraten.

Hier bald mehr Infos zu unseren internationalen Jugendkontakten ...

 

 

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